Die Nadel im Heuhaufen

Daniel Schoch, Leiter Start-up Finance, Zürcher Kantonalbank. (zvg)

Die Zürcher Kantonalbank zählt zu den ersten Adressen bei den Risikokapitalgebern für Hightech-Start-ups in der Schweiz. Seit 2005 hat sie mit ihrer Abteilung Start-up Finance rund 200 innovative Jungunternehmen unterstützt. Daniel Schoch leitet das fünfköpfige Team und gewährt Einblick ins hochaktuelle Geschäft der Start-up-Finanzierung.

In der Schweiz versuchen jedes Jahr Tausende von Start-ups den Markt zu erobern. Nur: Die zündenden Ideen, die wirklich langfristig Erfolg bringen, sind rar. Es gilt, die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu finden. Potenzielle Kunden, meist Vertreter innovativer Start-ups aus der Hightech-Industrie, treffen Daniel Schoch und sein Team an Veranstaltungen, mit so klingenden Namen wie «Networking», «Speed-Dating» oder «Elevator-Pitches». Hier verschaffen sich Investoren in kurzer Zeit einen Eindruck. «Mit den Jahren erkennt man erfolgversprechende Muster», so Daniel Schoch und letztendlich entscheide das Bauchgefühl, ob eine Idee wirklich umsetzbar sei.

Ein erster Schritt bei der Evaluation von Jungunternehmen ist die Sichtung und Einschätzung der Businesspläne, anschliessend wird das Management hinter dem Start-up ein- geladen. Überzeugt das Projekt, wird oft ein externer Experte beigezogen. Das ist besonders bei hochtechnologischen Projekten im Rahmen der folgenden detaillierten Prüfung des Unternehmens (Due Dilligence) ein wichtiger Prozess. Die Prüfung der Finanzen und weitergehende Marktanalysen führt die Abteilung Start-up Finance selbst durch.

Die Qualität der Neugründungen verbesserte sich in den letzten Jahren laufend. «In der Schweiz bildete sich ein Start-up-Ökosystem heraus, das vom aktuellen Investitionsboom profitiert», so Daniel Schoch. Das Risikokapital, das vermehrt auf den Markt drängt, bringt gemäss dem Experten auch mehr Wettbewerb bei der Suche nach guten Start-ups. Hier kommt dem Team von Daniel Schoch zugute, dass Kompetenz und Werthaltung der Zürcher Kantonalbank im Thema Start-up-Finanzierung durch die langfristige Ausrichtung sehr geschätzt sind und in der Start-up-Szene für positive Resonanz sorgen. Vertieft wird dies durch die enge Partnerschaft der Bank mit den Hochschulen ETH, der Universität Zürich und ZHAW, der Unterstützung der Gründerzentren wie die beiden Technoparks Zürich und Winterthur sowie durch die jährliche Durchführung des renommierten ZKB Pionierpreis Technopark.

Geo­gra­fischer Fokus ganze Schweiz


Allein letztes Jahr investierte die Zürcher Kantonalbank mehr als 20 Millionen in innovative Jungunternehmen. Das hohe Engagement der Bank lässt sich einerseits auf den Leistungsauftrag der Bank zurückführen, der zur Lösung volkswirtschaftlicher Aufgaben im Kanton beitragen soll. Andererseits kann die Bank je nach Entwicklung der Start-ups Gewinne erzielen.

«Die letztes Jahr investierte Rekordsumme hat verschiedene Gründe: Der geo­gra­fische Fokus vom Wirtschaftsraum Zürich wurde auf die ganze Schweiz erweitert und pro Investitionsrunde werden grössere Summen gesprochen», so Schoch. Neben klassischen renditeorientierten Finanzierungen sei die Zürcher Kantonalbank nun auch im Corporate Venturing aktiv. Sie beteiligt sich an Jungunternehmen, die über die Startphase hinaus gewachsen sind und mit denen die Bank Chancen auf eine attraktive Zusammenarbeit sieht. «Insgesamt können wir pro Unternehmen mehrere Millionen Franken investieren, in grösseren Serie-A-Runden mitziehen und so die Start-ups länger unterstützen», erläutert Schoch das neue Angebot.

Für ein stabiles Fundament:


Die Zürcher Kantonalbank unterstützt Sie beim Unternehmensaufbau. Sie starten Ihre eigene Unternehmung? Als Jungunternehmer sind Sie auf verlässliche Geschäftspartner mit Erfahrung angewiesen. Die Zürcher Kantonalbank unterstützt seit bald 150 Jahren Unternehmerinnen und Unternehmer beim Aufbau ihrer Geschäftstätigkeit. So kann Ihre Geschäftsidee von Anfang an auf einem stabilen finanziellen Fundament gedeihen.

Mehr Informationen finden Sie unter: zkb.ch/start-ups