NEST holt Sonnenenergie aus der Fassade

Ausblick auf die farbige Solar-Fassade der SolAce Unit im zweiten Stock des NEST-Gebäudes. Bild: Roman Keller

Mit SolAce ist die neueste Einheit des Forschungs- und Innovationsgebäudes NEST eröffnet worden. «SolAce» soll über die Fassade mehr Energie produzieren als die Unit im Jahresverlauf braucht und gleichzeitig den Benutzerinnen und Benutzern optimalen Komfort zur Verfügung stellen, wird Jean-Louis Scartezzini in einer Mitteilung der Empa zitiert. Er ist Direktor des Labors für Sonnenenergie und Bauphysik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und hatte die Idee zu SolAce. Dabei wird nicht nur der Solarstrom, sondern auch das Warmwasser direkt an der Fassade produziert. Neben Photovoltaikmodulen werden dazu auch solarthermische Kollektoren genutzt. Sie werden mit einer auf Basis von Nanotechnologie hergestellten neuartigen farbigen Verglasung vereint.