Sprachsteuerung gewinnt an Bedeutung

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Derzeit nutzen laut der Studie der Universität Luzern und der Zürcher Agentur Farner Consulting 37 Prozent der Schweizer und Schweizerinnen regelmässig einen Sprachassistenten auf ihren Mobiltelefonen, Computern oder Smart Speakern. Sie informieren sich auf diese Weise über das Wetter, starten Anrufe oder suchen nach Navigationsmöglichkeiten von A nach B.

Bereits in einem Jahr dürfte der Anteil der Personen in der Schweiz, welche Sprachfunktionen verwenden, auf 62 Prozent ansteigen, prognostiziert die Studie. Die Funktion dürfte dabei vermehrt zur Steuerung von Haushaltsgeräten oder bei der Durchführung von Einkäufen genutzt werden.

Bis heute gelte beim digitalen Marketing das Motto «Mobile first» – künftig werde aber «Voice first» eine wichtige Rolle einnehmen. «Unternehmen und Marken müssen zu sprechen lernen, wenn in den nächsten Jahren die meisten Suchabfragen sprachgesteuert erfolgen», heisst es in einer Mitteilung zur Studie. Daniel Jörg, Partner und Leiter des Bereichs Digital Marketing & Research bei Farner, sieht in «Voice First“ eine „Riesenschance für das Marketing», unterstreicht aber auch, dass die Umstellung eine Herausforderung mit sich bringen werde. ssp