ETH und Google kooperieren bei Cybersicherheit

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) entwickelt im Rahmen eines Open-Source-Projekts eine Technologie mit, welche Hardware vor Angriffen schützen soll. Am Projekt ist unter anderem der IT-Riese Google beteiligt.

 

Hardware wird immer öfter zum Zielpunkt von Cyperangrifen. „Denn während Schwachstellen in einem Programm relativ schnell geflickt werden können, ist die Hardware viel statischer“, erklärt Luca Benini, Professor am Institut für integrierte Systeme der ETH, in einem Interview. Fehler bleiben bei solchen Angriffen laut Benini oft unerkannt.

Im Rahmen eines Open-​Source-Projekts soll nun eine Technologie entwickelt werden, welche solche Angriffe erkennen kann. Zum Einsatz kommt dabei unter anderem die Titan-​Sicherheitstechnologie von Google und der Open-​Source-Prozessor Ibex der ETH. Die Lösung soll insbesondere das Aufstarten eines Computers überwachen. „Wie ein Baby kurz nach der Geburt muss auch ein Computer in den Sekunden nach dem Start besonders geschützt werden“, erklärt Benini.

Verschiede Firmen bieten zwar bereits ähnliche Lösungen an. Benini plädiert aber für den Open-Source-Ansatz. Er hält es „für besser, wenn die potenziellen Opfer eines Angriffs zusammenarbeiten, anstatt sich auf einen einzigen Hersteller zu verlassen“, erklärt er. Die Lösung könne so auch weiterentwickelt werden, wenn sich Partner aus dem Projekt zurückziehen.

Neben der ETH und Google sind derzeit unter anderem G+D Mobile Security, Nuvoton, Western Digital und die gemeinnützige Organisation lowRISC am Open-Source-Projekt beteiligt. ssp

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