Google finanziert Lausanner Forschungsprojekt

Google finanziert ein Forschungsprojekt von Wissenschaftler Fabrizio Carbone an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne. Dabei soll auf ökologische Weise Kernenergie gewonnen werden.

 

Fabrizio Carbone, Wissenschaftler an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), will die in den Kernen von Atomen gespeicherte Energie mit neuen, sauberen Methoden erreichen. Dafür sollen geformte Elektronenstrahlen auf dem neuen Forschungsgebiet namens Nuclear Excitation by Electron Capture (NEEC) eingesetzt werden.

Google wird das Forschungsprojekt zunächst über einen Zeitraum von vier Jahren finanzieren. Saubere Atomenergie vor dem Hintergrund des Klimawandels wäre laut dem Internetkonzern eine bahnbrechende Innovation. «Wir erkennen an, dass es ein hohes wissenschaftliches Risiko gibt, dass die Experimente nicht erfolgreich sein könnten, aber die möglichen Belohnungen machen die Finanzierung des Vorschlags dieses Teams eindeutig zu einer Wette, die es wert ist, platziert zu werden», sagt Ross Koningstein von Google in einer EPFL-Mitteilung.

Das Projekt wird es «im wahrsten Sinne des Wortes ermöglichen, dorthin zu schauen, wo noch niemand zuvor hingeschaut hat», so Carbone. «Wir werden versuchen, die in den Kernen von Atomen gespeicherte Energie mit neuen Methoden zu erreichen, die auf unserer kürzlich entwickelten Fähigkeit basieren, die Wellenfunktion von fundamentalen Teilchen mit Hilfe von nanokonfierentem Licht zu mustern», fasst er das Projekt zusammen. ssp

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