HSG schickt Start-ups ins Silicon Valley

Die Universität St.Gallen (HSG) hat das neue Programm Entrepreneurial Champions lanciert. In diesem Rahmen wurde für fünf Start-ups eine Reise ins Silicon Valley organisiert. Dort konnten die Jungunternehmen wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

Die von der HSG organisierte Reise hat fünf Tage gedauert, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Dabei sind die Hochschulen Berkeley und Stanford besucht worden, es wurden Gespräche mit in den USA vertretenen Schweizer Start-ups geführt und die Firmensitze von Apple und Facebook besucht. Abgerundet wurde das Programm von mehreren Seminaren. «Wir wollen es herausragenden Startups mit HSG-Background ermöglichen, Einblicke, Kontakte und eine erste Marktvalidierung in diesem einzigartigen Ökosystem des Silicon Valleys zu erlangen», wird Dominic Knape zitiert, Programmverantwortlicher bei Startup@HSG. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Centers for Entrepreneurship der HSG, welche die Reise gemeinsam mit Swissnex San Francisco organisiert hat.

Die fünf ausgesuchten Jungunternehmer mit HSG-Hintergrund haben bereits am Programm Entrepreneurial Talents teilgenommen und sind dort «als besonders innovativ» ausgezeichnet worden. Um für die Entrepreneurial Champions ausgewählt zu werden, «mussten sie nun glaubhaft machen, dass sie mit ihrem Unternehmen auch eine erfolgsversprechende Perspektive auf dem US-Markt haben», so die HSG. Zu der Gruppe gehörte auch Camillo Werdich, der an der HSG promoviert. Sein Start-up Sinpex hat einen Algorithmus entwickelt, der in Dokumenten der Finanzbranche beispielsweise Hinweise auf Geldwäsche erkennt. Simon Haller vermittelt mit AdBag Werbung für die Rückseite von Rucksäcken. Die App Letsact von Paul Bäumler soll jungen Menschen ehrenamtliche Tätigkeiten erleichtern. Marvin Speh hat mit seinem Start-up RoomPriceGenie einen Algorithmus entwickelt, durch welchen kleine Hotels ihre Preise automatisch anpassen können. Und Max Sieghold, Master-Absolvent der HSG, hat mit Sleepiz «ein medizinisches Gerät entwickelt, das Vitalwerte mittels elektromagnetischer Wellen misst», so die HSG.

In den Seminaren wurde unter anderem das Vortragen der Geschäftsidee vor Investoren, das sogenannte Pitchen, trainiert. Und auch gleich vor potenziellen Geldgebern erprobt. Ein Investor hat dabei Werdich angeboten, sein Start-up mitzufinanzieren. «Er war erstaunt, dass wir bei unserem Produktentwicklungsstand nicht schon lange auf dem Markt sind», wird Werdich zitiert. jh

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