Kevin die neue Art von Einbruchsprävention

Der Prototyp macht sich bereits gut in der Wohnlandschaft. (zvg)

Ein Einbruch kann für Opfer ein traumatisches Erlebnis mit nachhaltigen Folgen sein. Deswegen entwickelt das Start-up «mitipi» einen virtuellen Mitbewohner, der Einbrecher durch Licht- und Geräuschsimulationen abschreckt. Das Gerät, «Kevin», kann man auf Kickstarter bestellen und erhält es dann Ende 2018. Teilweise bleiben die Stressgefühle wochenlang bestehen und führen zu nachhaltigen psychischen Belastungsstörungen. CEO Julian Stylianou erklärt: «Alarmanlagen und Kameras reagieren erst beim Einbruchsversuch. Aber alleine der Versuch kann sich für Betroffene schon belastend auswirken. Wir wollen Einbrecher abschrecken, bevor das Zuhause überhaupt Ziel wird. Der Film «Kevin allein zu Haus» hat uns daher inspiriert, die Anwesenheit von Personen zu simulieren, da sich Einbrecher am meisten vor Konfrontation fürchten.» Kevins Anwesenheit wird mit Licht und Akustik simuliert. Er spielt zum Beispiel Musik, schaut fern oder kocht. Durch die verschiedenen Aktivitäten wird sein variabler Tagesablauf realisiert und von Aussen nimmt man wahr, dass jemand zu Hause ist. Kevin kann personalisiert und ferngesteuert werden. Das Team war Anfang Januar in Las Vegas, um Kevin an der CES vorzustellen. Das Medien-Echo war gross, so hat zum Beispiel die BBC und CNET über mitipi berichtet.

Weitere Infos unter
mitipi.com

mitipi-Team (v.l.n.r.) Khanh, Laura, Julian, Jakob (zvg)