Kodak stellt eigene Kryptowährung vor

Bild: Rawpixel.com

Rochester I Das Foto- und Druckunternehmen Kodak bietet eine eigene Kryptowährung an, von welcher Fotografen profitieren sollen. Dazu arbeitet Kodak mit dem auch in Deutschland ansässigen Blockchain-Spezialisten WENN Digital zusammen.

Die neue Initiative von Kodak besteht aus zwei Angeboten. Einerseits der Plattform KODAKOne und andererseits der Kryptowährung KODAKCoin, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Auf der Plattform können Fotografen ihre Arbeiten in einem digitalen und verschlüsselten Verzeichnis registrieren, um ihre Urheberrechte zu wahren. Die Kryptowährung wird für die Entlohnung der Fotografen genutzt. Sei es für die Lizenzierung von bestehenden Arbeiten oder auch den Verkauf neuer Fotos. Die Nutzer profitieren dabei von der Sicherheit der Blockchain-Plattform, erläutert Kodak.

Plattform und Währung sind von WENN Digital entwickelt worden. Das britische Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Los Angeles, New York und auch Berlin. In der deutschen Hauptstadt ist auch das Deloitte Analytics Institute angesiedelt. Mit diesem und ebenfalls dem Deloitte Blockchain Institute in München unterhält WENN Digital strategische Beziehungen. «Bei der Nutzung einer neuen Plattform ist es für Fotografen entscheidend, einen Überblick über ihre Arbeiten zu haben und zu wissen, dass mit ihren Arbeiten und ihrem Einkommen sicher und vertrauensvoll umgegangen wird, was wir mit KODAKCoin nun anbieten können», wird Jan Denecke, CEO von WENN Digital, in der Mitteilung zitiert. (Jh)