SES mahnt Ausbau von Photovoltaik beim Winterstrom an

Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) hält die Vorlage zur Revision der Energieverordnung für unzureichend. Insbesondere werde das Potenzial für Photovoltaik beim Winterstrom nicht ausgeschöpft. Hier sollten zusätzliche Anreize für den Ausbau geschaffen werden.

 

Die Vorlage zur Revision der Energieverordnung enthalte «einen neuen Anreiz, um die Winterstromlücke mit erneuerbaren Energien zu stopfen», erläutert die SES in einer Mitteilung. Er beziehe sich jedoch nur auf die Wasserkraft, das gewaltige Potenzial der Photovoltaik bleibe hingegen aussen vor, heisst es dort weiter. Dabei könne «nicht nur die Speicherwasserkraft», sondern auch die Photovoltaik «im Winterhalbjahr wertvollen Strom liefern». Die Stiftung fordert daher, den neuen Anreiz «technologieneutral» zu erweitern.

Der von der SES angemahnte beschleunigte Ausbau der Solarenergie ist nach Ansicht der Stiftung auch «innerhalb des bestehenden gesetzlichen Rahmens möglich». Dazu sollten Anreize «für winterstromoptimierte Photovoltaik» gesetzt werden, um Potenziale «an Fassaden sowie an alpinen Infrastrukturen» zu erschliessen. Eine Studie der Stiftung habe gezeigt, «dass Photovoltaik im Winterhalbjahr sogar den günstigsten Strom liefern kann», schreibt die SES. hs

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