Silicon Valley – Vom Innovation Manager zum Innovation Executive

 

Von Alice Dal Fuoco, PFLAB

Zusammen mit Kollegen von der Mobiliar und der Post durfte ich mich auf eine unternehmensübergreifende «Innovationsreise» über die Zukunft der «Datenökonomie» ins Silicon Valley begeben. Dort, wo das Gefühl von FOMO (Fear Of Missing Out) zum 24/7- Business-Alltag gehört. 

Eigentlich habe ich nie so ganz verstanden, warum alle derart vom Silicon Valley fasziniert sind. Klar, es ist das Zuhause von Tech-Giganten wie Apple, Google, Facebook, LinkedIn, Uber und der Stanford Universität, welche sich mit ihren überdimensionalen und futuristischen Bürogebäuden architektonische Denkmäler setzen. Trotz meiner anfänglichen Skepsis gegenüber dieser «Silicon-Valley-Euphorie» hat mich diese nach nur wenigen Tagen auch eingenommen. Was mich am meisten fasziniert hat, ist die Macht des Netzwerks und die Einfachheit, mit welcher dich sogenannte «Connection Explorer» mit den richtigen Leuten verbinden. In diesem eigenen Ökosystem ist jeder «always-on». E-Mails werden innert kürzester Zeit beantwortet und Meetings gleich für den nächsten Tag vereinbart. Hier lernt man als Schweizer schnell, die in unserem Lande so geschätzte Bescheidenheit abzulegen und man beginnt sich gezwungenermassen als «Head of Start-up Engagement» oder «Innovation Executive» auszugeben. Nach zwei Monaten nehme ich nicht nur 118 neue LinkedIn-Kontakte und einen 3 cm hohen Visitenkartenstapel zurück in die Schweiz, sondern auch diesen inspirierenden «Silicon Valley Spirit», mit dem auch in der Schweiz alles möglich sein könnte.

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