Swico lanciert Fonds für Wiederverwertung von Elektroschrott

Swico will die Wiederverwertung von Rohstoffen aus Digitalgeräten effizienter und umweltschonender machen. Dazu lanciert der ICT-Anbieterverband einen Umwelt-Innovationsfonds. Er wird Projekte für eine Kreislaufwirtschaft im ICT-Bereich fördern.

 

Mit seinem eigenen Recycling-System habe Swico allein in den letzten zehn Jahren bereits 38 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden, informiert der ICT-Anbieterverband in einer Mitteilung. Beim freiwilligen Recycling-System von Swico werden vor allem Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin aus ausrangierten Digitalgeräten erneut in den Stoffkreislauf eingebracht. Finanziert wird das Wiederverwertungssystem mit einem von Herstellern, Importeuren und Händlern geleisteten vorgezogenen Recycling-Beitrag.

Einen Teil dieser Recycling-Beiträge will Swico nun in einen Umwelt-Innovationsfonds leiten. Aus ihm will der ICT-Anbieterverband Projekte von Swico-Partnern fördern, die das Recycling von Elektroschrott effizienter, umweltverträglicher und ertragreicher machen. «Die Projekte können in der gesamten Recycling-Kette anfallen, angefangen bei der Sammlung des Schrotts bis zur Entnahme von Wertstoffen», informiert Swico in der Mitteilung. Dabei werde Wiederverwertung «im umfassenden Sinn der Kreislaufwirtschaft verstanden». Gefördert werden daher auch Projekte, die beispielsweise die Lebensdauer der Geräte verlängern.

Über die Vergabe der Förderbeiträge wird der Beirat des Swico Innovationsfonds entscheiden. Pro Projekt können bis zu 300.000 Franken bewilligt werden. hs

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