UMAMI geht auf Höhenflug

UMAMI tauscht seinen ehemaligen Banktresor für eine Industriehalle über den Dächern in Zürich Altstetten ein. Die achtmal grössere Fläche will das Microgreens-Jungunternehmen für Wachstum und die Weiterentwicklung seiner Ökosysteme nutzen.

 

Die neue Bleibe in der hochgelegenen Fabrikhalle mit Blick über die Dächer von Zürich Altstetten bietet genug Platz für drei neue Ökosysteme, Labor, Büro und einen Veranstaltungsort, informiert UMAMI in der entsprechenden Mitteilung. «Der Platz im ehemaligen Banktresor ist uns auf Dauer zu klein geworden», wird Denis Weinberg, Co-Gründer von UMAMI, dort zitiert. «Wir wollen wachsen!»

Das Zürcher Jungunternehmen produziert in einem raffinierten Ökosystem mitten in der Stadt Zürich ganz ohne den Einsatz von Chemie sogenannte Microgreens. Dabei handelt es sich um Pflanzen in einem Wachstumsstadium zwischen Sprosse und ausgewachsener Pflanze. In diesem Stadium zeichnet sich die Pflanze durch einen sehr hohen Gehalt an ätherischen Ölen, Vitaminen, Proteinen und Mineralstoffen aus. Microgreens werden daher von Hobbyköchen wie Spitzengastronomen gleichermassen geschätzt, erläutert UMAMI.

Die Microgreens von UMAMI können in rund 40 Migros-Filialen in Zürich, im Jelmoli, im Globus und bei Farmy.ch erworben werden. Zudem bietet das Jungunternehmen auch einen Pesto aus UMAMI-Greens und eine UMAMI-Mayonnaise mit Rettich-Microgreens an. Beide Produkte werden im Restaurant des Gourmetkochs Tobias Buhlzer, Die Rose, in Rüschlikon hergestellt. Am neuen Standort in Altstetten will das Jungunternehmen nun «weitere innovative Produkte» entwickeln, erläutert Co-Gründer Manuel Vock in der Mitteilung. hs

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