UZH-Spin-off Anaveon nimmt 35 Millionen Franken ein

Das im Bereich der Immunonkologie tätige Unternehmen
Anaveon hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Das Pharmaunternehmen war eines der ersten Spin-offs der Universität Zürich (UZH), in die der UZH Life Sciences Fund investiert hat.

 

Anaveon möchte einen bestimmten Interleukin-2-Rezeptor (IL-2-Rezeptor) entwickeln – ein Protein, welches das menschliche Immunsystem gegen Tumore stärken soll. Das Spin-off der UZH wurde erst im Dezember 2017 gegründet und hat für die weitere Entwicklung nun eine Serie-A-Finanzierungsrunde durchgeführt. Dabei konnte es 35 Millionen Franken einnehmen. Die Finanzierungsrunde wurde vom britischen Investmentfonds Syncona angeführt. Der Novartis Venture Fund hat sich ebenfalls daran beteiligt. Der natürlich vorhandene IL-2-Rezeptor kann die T-Zellen der Immunabwehr so stimulieren, dass sie gegen Tumore vorgehen. Daher wird das Protein bereits als Medikament bei der Behandlung von Krebserkrankungen genutzt. Dabei kommt es jedoch zu Nebenwirkungen, weswegen nur geringe Dosen eingesetzt werden können. Anaveon möchte diese Probleme mit seiner Entwicklung beseitigen. Anaveon wurde im Dezember 2017 von Onur Boyman, Direktor der Klinik für Immunologie des Universitätsspitals Zürich (UZH), und Andreas Katopodis gegründet. Katopodis war zuvor Direktor der Gruppe für Autoimmunität, Transplantation und Entzündungserkrankungen am Novartis-Institut für biomedizinische Forschung. Bei der Seed-Finanzierung ist Anaveon sowohl vom UZH Life Sciences Fund als auch von BaseLaunch unterstützt worden, dem Healthcare-Accelerator von BaselArea.swiss.

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